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![]() Bis auf Side-Bike und Peter Sauer nutzte keiner der etablierten
Gespannhersteller die Intermot, um seine Gespanne einer breiten Weltöffentlichkeit
vorzustellen. Neues gibt es hingegen auf dem Motorrad- und Zubehörsektor. Mit
welchen Gespannmaschinen wir im nächsten Jahr zu rechnen haben, zeigen wir Ihnen
in unserem Intermot-Rückblick ab Seite 16. Eine Auswertung der beim Euro-Gespanntreffen abgegebenen
Nennungen bestätigte wieder einmal mehr die Beliebtheit von BMW bei den Gespannzugmaschinen.
41 Prozent aller Gespanne wurden von einer BMW gezogen. Die anderen Motorradhersteller
verlieren für uns Gespannfahrer langsam aber stetig an Profil. Suzuki scheint
seit dem Weggang des gespannbegeisterten Vertriebsleiters auf dem absteigenden
Ast bei den Gespannzulassungszahlen zu sein. Die für Gespannbetrieb nur eingeschränkt
taugliche Modellpalette unterstützt diesen Trend. Abgesehen von ein paar Umbauten
der Cruiser-Bikes und der schönen W 650 fehlt es bei Kawasaki an Akzeptanz. Nur
die ZZ-R 1100 findet ab und zu noch einen umbaufreudigen Besitzer. Honda kann
sich noch auf die ST 1100 und Gold-Wing verlassen. Die Enduro- oder Cruiserumbauten
machen den Topf jedoch kaum voller. Yamaha versucht nun mit einem neuen, verkleideten
Vierzylinder an die glorreichen Zeiten der FJ 1200 anzuknüpfen. Zum Glück sind
neben der immer noch beliebten Vmax auch noch mit Kardan bewehrte Cruiser im Programm
oder die zuverlässige XJ 900. BMW kann sich gemütlich zurücksetzen und auf den Markt bringen,
was man will: Eine BMW findet immer die Begeisterung bei den Gespannfans: Sei
es nun das schwere Luxussofa K 1200 LT oder die neue F 650 GS. BMW hat Wertbeständigkeit,
einen Kardanantrieb, ein modernes Motormanagement und in der Regel können die
Gespannfirmen sicher sein, dass ein konzipierter Umbaukitt nicht nach 12 Monaten
schon wieder zum alten Eisen gehört. Vielleicht sind das die Gründe, warum so
viele Gespanne ein Motorrad mit dem weiß-blauen Emblem als Zugmaschine haben. Redaktion
Motorrad-Gespanne |
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